Du brauchst Essen und feministische Kunst um glücklich zu sein.

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Jede*r, die*der sich im vergangenen Jahr mal ausführlicher mit mir unterhalten hat, weiß, dass ich mich gerade sehr intensiv mit Genderrollen im Allgemeinen und Feminismus im Speziellen auseinandersetze. Meine unendlichen Gedanken zu dem Thema würden vermutlich gleich mehrere Blogartikel füllen. … Weiterlesen

Neue Stadt, Neue Fragen

Vögel fliegen gen Süden, um dort den Winter zur verbringen. Manchmal verfliegen sie sich aber auch und finden sich plötzlich in London wieder. So wie ich. Weiterlesen

Warum ich keine Angst habe, in Istanbul zu sein und was die Situation in der Türkei mit der in Deutschland zu tun hat

Ich habe den folgenden Artikel schon am vergangenen Donnerstag in Safranbolu geschrieben. Als ich ihn noch nicht einmal abgetippt hatte, habe ich die Nachrichten gelesen: Schüsse am Istanbuler Busbahnhof. Dort, wo ich am kommenden Morgen in aller Frühe ankommen sollte. Drei Verletzte, keine Toten. Die Täter unbekannt. Es hat vieles von dem, was ich im Folgenden geschrieben habe relativiert. Trotzdem habe ich mich entschieden, den Artikel in dieser Form zu veröffentlichen, weil das Meiste auch jetzt noch in genau dieser Form gilt. Ich habe keine Angst, zurück in Istanbul zu sein. Angst lähmt mich und lässt mich nicht mehr klar denken und so geht es mir definitiv nicht. Ich fühle mich auch nach wie vor nicht unsicher. Aber natürlich hat sich eine Sorge in mir eingenistet, die mit aus dem Bus gestiegen und geblieben ist, obwohl man am Busbahnhof keine Spur vom Geschehenen mehr erkennen konnte. Weiterlesen

Urlaub.

Seit zweieinhalb Wochen bin ich nun unterwegs, bis Sonntag noch in Begleitung meiner ehemaligen Mitbewohnerin und Freundin D., einige Tage jetzt schon alleine.
Was mich begleitet:

Tiefroter Sand und strahlend weiße Felsen. Von einem Buch so gefesselt sein, dass man nicht aufhören kann, es zu lesen und gleichzeitig nicht wollen, dass es vorbei ist. Picknick zwischen Ruinen. Türkisblaues Meer und staubige Straßen. Atemberaubende Sonnenuntergänge. Der Geruch von Feigenbäumen, Oleander und gemähtem Gras. Weiterlesen

Dinge, die ich nicht vergessen will | Things I don’t want to forget

Meine Zeit in Istanbul ist nun also endgültig vorbei. Aber kann so eine Zeit jemals wirklich zu Ende sein? Naja, zumindest ein bisschen. Morgen geht es nochmal für ein Wochenende ab nach Deutschland und danach treffe ich mich mit einer Freundin und mache mich auf den Weg, um noch ein paar andere Orte in der Türkei zu erkunden. Auch wenn ich zum Ende des Sommers nochmal in die Stadt am Bosporus zurückkommen werde, sind meine Habseligkeiten hier jetzt also auf ein Minimum zusammengeschrumpft. Wie gut es da tut, von meiner Mitbewohnerin zu hören, dass ich immer in unsere Wohnung zurückkommen kann, denn es wird ja immer mein Zuhause bleiben. Und auch wenn ich diese Straßen nie vergessen und vielleicht irgendwann wieder einmal meine Zelte hier aufschlagen werde, weiß ich doch aus Erfahrung, dass man viel zu viele der alltäglichen Kleinigkeiten allzu schnell wieder vergisst. Deswegen habe ich eine Liste geschrieben, mehr für mich als für euch. Eine Liste von Dingen, die ich auf keinen Fall vergessen möchte: Weiterlesen